Bildmaterial: Archiv Museum Donauwörth

Bildmaterial: Archiv Museum Donauwörth

Zurück in die Zukunft

Eine große Historie findet ihre Fortsetzung.

Seine Geschichte reicht vermutlich bis ins 16. Jahrhundert zurück: die Geschichte des einst als „Gasthof Rother Krebs“ bekannten Baudenkmals am Ufer der Donau. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurde der Gasthof 1780 wieder aufgebaut und 1838 zum „Hotel Krebs“ mit heutigem Erscheinungsbild erweitert.

Wo Majestäten speisten.

Diese Epoche war die Blütezeit des Gebäudes: Eine Anlegestelle der Donau-Dampfschifffahrt und von 1849 an auch die Bahnlinie Augsburg-Nürnberg brachten zahlreiche Gäste nach Donauwörth. Sogar König Maximilian II. von Bayern und Königin Marie geruhten regelmäßig im Hotel Krebs zu speisen. 1877 jedoch wurde der Bahnhof von der Promenade an den heutigen Standort verlegt und kurz darauf auch der Dampfschifffahrtsbetrieb eingestellt. Im 19. Und 20. Jahrhundert wurde der Gasthof für seine Wirtshauskultur geschätzt.

Das Gebäude: historisch. Der neue Kern: hochmodern.

Das auch nach dem Umbau Bestand haben werdende Erscheinungsbild des Hotel Krebs rührt aus der Zeit des Umbaus von 1838 her: ein dreigeschossiger, langgestreckter Bau mit zwei Seitentrakten und einem Mittelteil sowie klassizistischer Fassade. Diesen historischen Auftritt zu bewahren und das Gebäude dennoch konsequent auf seine neue Bestimmung hin auszurichten, war für die Investoren Verpflichtung wie Herausforderung gleichermaßen.

Eine Aufgabe, die von allen Beteiligten bravourös gemeistert wurde.